Das MDCC Lexikon
A
Account (Konto); Zugangsberechtigung zu einem Rechner und dessen Online-Diensten (z.B. E-Mail-Box); besteht aus Benutzername und Passwort.
Als E-Mail-Account bezeichnet man ein E-Mail-Konto bei einem E-Mail-Anbieter. Um die Funktion E-Mail nutzen zu können, schließt man einen Nutzungsvertrag mit einem Anbieter ab, der schließlich das E-Mail-Konto einrichtet und einen eindeutigen, einmaligen E-Mail-Namen vergibt. Das Konto wird durch den Nutzer (User) passwortgeschützt, so dass die Mails, die dort eintreffen, nur von dem jeweiligen User gelesen und bearbeitet werden können. In den meisten Fällen ist der Anbieter des E-Mail-Kontos auch zugleich der Provider, der den Zugang zum Internet ermöglicht und dafür Nutzungsgebühren berechnet.
Administrator; Verwalter und Betreuer eines EDV-Netzwerks, der über sämtliche Zugriffsrechte verfügt. Er ist Systemverwalter des Netzwerkes, vergibt Zugriffsrechte an Nutzer und richtet das System ein.
B
Breitbandkabel; multimediafähige Datennetze mit hoher Bandbreite. Dabei können verschiedene Datenströme (Fernsehsignal, Onlinedienste, Telefongespräche) gleichzeitig übertragen werden und besonders datenintensive Dienste (wie z. B. Videos) genutzt werden.
Bit/Byte; Informationseinheiten in der elektronischen Datenverarbeitung; 8 Bit=1 Byte
C
Chat/Chatten (engl. plaudern); zwanglose Live-Kommunikation zwischen mindestens zwei Teilnehmern im Internet; Es handelt sich um eine formlose, zeitgleiche Zusammenschaltung der Teilnehmer.D
Download (engl. Herunterladen); bezeichnet den Transfer von Daten bzw. Programmen aus dem Internet auf die Festplatte des eigenen Rechners.E
E-Mail (Electronic Mail=Elektronische Post); beschreibt ein Kommunikationssystem, das an zentraler Stelle elektronische Briefkästen (fachspr. Mailboxen) verwaltet. Dieses System ermöglicht den sekundenschnellen Austausch von Textmitteilungen, digitalisierten Bildern, Tondokumenten und anderer Daten innerhalb des Netzes.
F
Flatrate; (monatliche) Pauschale, die für die Nutzung eines Online-Zuganges an einen Provider gezahlt wird.
G/H
HTML (=Hypertext Markup Language); Sprache, durch welche die logische Struktur eines Dokumentes festgelegt wird. Dabei werden beispielsweise auch die Hypertextlinks eines WWW-Dokuments formuliert.
HTTP (=Hypertext Transfer Protocol) Das HTTP dient im WWW ( World Wide Web) dazu, auf Dokumente an Zielorten irgendwo im Netz zuzugreifen.
I
Interface; Schnittstelle zwischen Protokollen, Programmen, Diensten etc.
Internet; weltweiter Verbund von Computernetzwerken an dem unzählige Rechnern angeschlossen sind, die über ein Internet-Protokoll (IP) miteinander kommunizieren. Es handelt sich um ein dezentral organisiertes, globales Netzwerk, das aus vielen, miteinander verbundenen lokalen und nationalen Netzen besteht. Jedem Teilnehmer wird eine nahezu grenzenlose Informations- und Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung stellt.
J
Java; plattformunabhängige Programmiersprache. In Java geschriebene Programme laufen im Prinzip auf jedem denkbaren Betriebssystem, welches eine Javaunterstützung bietet. Diese Plattformunabhängigkeit ermöglicht den Einsatz von Java im World Wide Web. Der Programmierer schreibt ein kleines Javaprogramm und bindet es anschließend in seiner Seite ein.
K
Kabelmodem; notwendig, wenn über das Breitbandkabelnetz neben Rundfunk- und Fernsehprogrammen auch Internet- und Telefonanschlüsse genutzt werden möchten. Es gewährleistet den für das Telefonieren und Surfen notwendigen Rückkanal. Es bildet so die Schnittstelle zwischen dem Breitbandkabelnetz und den Endgeräten, wie PC und Telefon.
L
Link (engl. Verbindung); Datenverbindung zwischen zwei Computern. Im Internet ist ein Link (Kurzform von Hyperlink) ein anklickbarer Querverweis, der von einem WWW-Dokument zu einem anderen führt. Mittels Link werden Computerbenutzer auf eine weiterführende Adresse verwiesen, wo Informationen oder Dokumente miteinander verbunden (verlinkt) werden. Links erkennt man an markierten Wörtern (farbig oder unterstrichen) oder an einem Logo, durch die man per Mausklick an eine andere Stelle in derselben Datei oder auf eine andere Webseite geführt wird.
M
MAC-Adresse (Abk. engl. Multiplexed Analogue Components); Hardware-Adresse eines jeden LAN-Controllers, die zur eindeutigen Identifikation eines Knotens im Netzwerk dient. Die MAC-Adresse wird fest in einem Chip eingebrannt und kann nicht mehr verändert werden.
N
Netz; ugs. Internet
O
online; generell direkte Verbindung zu einem größeren Netzwerk; verschiedene Bedeutungen; Zum Beispiel bedeutet online beim Menschen, dass er gerade im Internet arbeitet (surft od. chattet). Beim Computer spricht man von online dann, wenn dieser gerade mit dem Internet verbunden ist.
offline; das Gegenteil von online
P
Portal; übersichtliches, virtuelles Eingangstor oder auch Einstiegsseite ins Internet. Portale verbinden aktuelle Nachrichten mit Internet-Navigationsdiensten und liefern oft zielgruppenbezogene Zusatzleistungen sowie verschiedene Funktionen (z.B.: die Suchmaschine als Katalog von interessanten Internet-Adressen, E-Mail-Dienste, aktuelle Nachrichten u.v.a.m.).
Provider (Betreiber); auch in Form von Dienstleistungsunternehmen, Betreibergesellschaft ermöglichen sie dem User über Einwahlknoten den Zugang zum Internet und zu seinen Diensten.
Dieser Vermittlerservice kostet in der Regel nur eine Flat Fee (engl. Einheitsgebühr).
Q/R
Real Player; Um aus dem Internet Streaming-Dateien zu empfangen und abzuspielen, ist ein Real Player notwendig. Er fordert die Datei vom Server an und dekodiert sie. Die dekomprimierten Daten werden gleichzeitig abgespielt.
S
Server; Rechner (Knotenrechner), der anderen angeschlossenen Computern (sog. Clients) Dienste zur Verfügung stellen kann. Server können z. B. zentrale Daten und Programme verwalten (Fileserver), den Zugriff auf Datenbestände über ein Datenbank-Managementsystem ermöglichen (Datenbankserver) und zur Publikation von Dokumenten im Internet oder Intranet dienen (Webserver).
Im Internet nennt man einen Server auch Host und bezeichnet mit Server die Einwahlknoten-Computer der Provider.
T
TAE (Abkürzung für Telekommunikations-Anschlusseinheit); Standard-Steckdose zum Anschluss von Telekommunikations-Endgeräten an das Telefonnetz. Eine TAE besitzt normalerweise drei Eingänge mit zwei unterschiedlichen Eingangstypen. Der (mittlere) F-Anschluss ist für das Telefon vorgesehen, die beiden N-Anschlüsse für Modem, Anrufbeantworter oder Faxgerät.
Tonwahlverfahren; Wählverfahren beim Telefonieren (auch Mehrfrequenzwahlverfahren), bei dem die gewählte Nummer mittels kurzer Tonfolge in verschiedenen Tonhöhen (Frequenzen) übermittelt wird.
U
Upload; Datentransfer von einer Datenstation im Netz (z.B. PC) in den Speicher eines größeren Computers (z.B. Mainframe).
URL (Abk. Uniform Resource Locator); Bezeichnung einer eindeutigen Webadresse, unter der sich eine Website aufrufen lässt. Die URL setzt sich aus dem Server-Namen, ggf. einigen Verzeichnissen und dem Dokument-Titel zusammen z.B. http://www.mdcc.de/privatkunden.htm
Der einheitliche Aufbau von URL-Adressen im Netz erlaubt es, zugleich zu erkennen welche Art von Dienst hinter der Adresse steht.
V
Viren; Störprogramme im Computer, die andere Programme, ähnlich einem biologischen Virus, infizieren können. Viren können sich vervielfältigen, Daten und Programme zerstören. Oft wird ein Virus erst nach einer bestimmten Handlung/Eingabe des Computernutzers aktiv.
Voice-mail; Sprachspeicherdienst, der Sprache elektronisch speichert; die Nachricht kann von dem Empfänger zu einem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden.
W
Web ist die Kurzform von World Wide Web. Ein anderes gebräuchliches Kürzel ist www.



